Trinidad Teil 1 – von Hurricanes und der fast gescheiterten Wiedervereinigung von Hulk und seiner Betty 

Am 16. September sollte es endlich wieder soweit sein. Kevon und ich hätten eine Pause von der Entfernung und könnten endlich wieder quality time zusammen verbringen. Ungefähr zwei Wochen vorher kündigte sich etwas an, was man wohl höhere Gewalt nennt: hurricane Irma. Steuerte unter anderem auf Florida zu. Ich würde nach Miami fliegen und von dort aus weiter nach Trinidad. Eine Woche vor meiner Reise schloss der Flughafen in Miami. In Florida herrschte Ausnahmezustand. Mal ganz abgesehen von der Sorge um meine Familie, die in Miami lebt, war ich regelrecht panisch. Ich bin eine Pessimistin. Ich bereite mich immer auf das worst case Szenario vor. Also war ich Schonmal davon überzeugt, dass ich nicht würde fliegen können. Kevon ist das Gegenteil davon. Er versuchte mich zu beruhigen und war zuversichtlich das alles wie geplant klappen würde. Er schaute jeden Tag CNN und verkündete mir dann täglich, es würde Miami nicht so hart treffen wie angenommen und der Flughafen hätte bis zum 16.09 mit Sicherheit seinen normalen Betrieb wieder aufgenommen. Typisch er. Ich lasse mich von Gefühlen leiten, er guckt lieber CNN und bewahrt die Ruhe. Und er hatte recht. Nach einer guten Woche war alles überstanden, meiner Familie ging es gut, ich konnte fliegen.

Voller Elan fing ich am Wochenende vorher an, meine Koffer zu packen. Das war eine Woche vorher. So mache ich das immer. Da ich viel Stress im Büro Hatte war das auch eine sehr gute Idee. Von Montag bis Freitag in der Woche darauf hatte ich es gerade mal geschafft, schlaftrunken nach der Arbeit meine flip flops in den Koffer zu legen, für mehr fehlte mir die Energie. Überstunden waren an der Tagesordnung und ich hatte keine Zeit, mich mental auf meine Reise vorzubereiten. Eigentlich funktionierte ich nur und fieberte dem Tag meiner Abreise entgegen.

Irgendwann in dieser Woche saß ich nach der Arbeit im Auto auf dem Heimweg und Schaltete die Nachrichten ein. Airberlin hatte wegen mehrerer gleichzeitiger Krankmeldungen der Piloten hunderte Flüge streichen müssen. Wie bitte ?! Meine Hand griff sofort nach meinem Handy. Nervös sprach ich eine Nachricht an meinen Freund auf: ” babe guess what the hell I just heard…”

Und wieder stand meine Reise auf der Kippe. Ich hatte echt die Schnauze voll von dieser permanenten Ungewissheit. Ich war gestresst. Wusste nichtmal ob ich überhaupt meinen Koffer zu Ende packen sollte.

Für mich und meinen Freund hängt an diesen Reisen nicht nur ein normaler Urlaub. Diese Besuche sind das, wofür wir leben. Worauf wir hinfiebern, sie stehen für die Zeiten, in denen man als Paar wieder Kraft tanken kann, wichtige Batterien aufladen kann, für die nächsten Monate in denen man wieder getrennt ist. Jeder der eine Fernbeziehung führt, weiß wovon ich spreche.

Nach drei Tagen gab es Entwarnung und die Piloten kamen zurück zur Arbeit. Ich wusste also quasi zwei Tage vorher endlich, dass ich wahrscheinlich fliegen würde.

Alles war hektisch, von außen sah es nicht so aus, aber in meinem Kopf herrschte Chaos. Als ich irgendwie dann endlich am Flughafen stand, Ticket in der Hand und bereit zum boarden, ging eine Flughafen Mitarbeiterin durch die Reihen und rief ganz gelassen und routiniert: “Flüge nach Los Angeles und Fort Myers? Dabei schaute sie die Leute einen nach dem anderen fragend an. Ihre Flüge wurden gestrichen, bitte holen Sie ihr Gepäck wieder am Eingang ab.” Das war ja wohl ein schlechter Witz!

Wusste sie denn nicht, was für manche Leute an diesen Flügen hängt? Beziehungen, ein Vater der sein Kind sehen will, Familienvereinigungen. So unfair. Aber ich wusste natürlich, dass diese Frau nur ihren Job tat. Mit großen Augen schaute ich den Menschen zu, die sich enttäuscht auf den Weg zurück machten und stieß ein kurzes Stoßgebet aus, dass es mich nicht treffen würde.

Als ich endlich im Flugzeug saß, konnte ich mich zum ersten Mal darüber freuen und realisieren, dass ich meinen Freund bald umarmen konnte. Ich schoss dieses Foto von mir und dachte nur: oh Mann, du siehst ja richtig fertig aus! Ich schickte es meinem Freund mit der Nachricht, dass ich es kaum erwarten könnte ihn endlich zu sehen, und dass er recht hatte mit allem, man müsse immer positiv denken.

Der Flug war der beste Flug den ich je hatte. Ich konnte viel schlafen, habe eine unglaubliche Ruhe und Vorfreude empfunden und war einfach nur glücklich. Zum ersten Mal seit Wochen.

Wie es weiterging und was ich in Trinidad erlebt habe, erzähle ich euch hier: Trinidad Teil 2 – von Salsa, Haien, Doubles und einer turbulenten Achterbahnfahrt

Berufung: Mama sein, und wenn das Universum dich warten lässt 

Mit spätestens 24 werde ich eine coole und junge Mama sein. Ich werde mein kleines Baby abends in meinem Arm in den Schlaf wiegen und es mit sanften Küssen auf die kleine Mini Nase bedecken. Natürlich eine kleine Prinzessin. Wie sollte es denn auch anders sein? Mein Mann wird uns verliebt zusehen und dazukommen, fehlt nurnoch der Ausblick aus den Panorama Fenstern unseres gemeinsamen Apartments in einer coolen Stadt wie Miami. Oder so. Dachte ich mit 16…

Eines Tages bin ich dann aufgewacht, 12 Jahre später, 28 Jahre alt und coole Tante eines kleines Mädchens namens Snow benannt nach dem berühmten Disney Film Snow White. Moment mal. Wo ist denn die Zeit hin? Irgendwas ist hier schief gelaufen. Wann hab ich denn den pinken Zug nach Wunderland verpasst, in dem alles so läuft, wie man es gerne hätte? Und wer hat mich denn gefragt, als das Leben sich gedacht hat, nein, so läuft das nicht? Ich war sauer. Frustriert. Ja, ich fühlte mich vom Leben regelrecht ungerecht behandelt. Und wo war überhaupt der Traumprinz, der mir am Strand einen Ring an den Finger steckte und aussah wie mein persönliches Supermodel? ( wie ich ihn dann trotzdem traf, ist ein ganz anderes Thema, das ich in einem anderen Blogbeitrag mit euch teilen werde)

Die Mutter meiner zuckersüßen Nichte Snow heißt Sarina und ist meine Zwillingschwester ( Life with Snow Blog). Unsere Eltern haben uns stets gleich behandelt. Bekam ich etwas, bekam meine Schwester das selbe und umgekehrt. Durch dick und dünn sind wir gegangen, und unsere Kinder, die würden natürlich möglichst am gleichen Tag geboren werden. Und jetzt bekam sie dieses Geschenk, und ich musste mich der Geduld üben. Am liebsten wollte ich wie ein kleines Kind schmollen gehen. Das meine Schwester die Creme de La Creme auf Erden verdient muss ich nicht erwähnen. Ich teile hier meine persönliche Journey und die Hochs und Tiefs, durch die ich gegangen bin und wie ich sie bewältigt habe.

Nun gut, das Leben hatte mich überrascht. Mir nicht genau das gegeben was ich wollte und immer dachte selbstverständlich zu bekommen. Und ich lernte eine harte Lektion: das Leben lässt sich nicht planen. Du erhältst dein Geschenk dann, wenn du bereit dafür bist. Wenn du deine Lektion gelernt hast, an deinem Weg gewachsen bist und dann dein Glück auch ordentlich zu schätzen weißt. Alles zu seiner Zeit.

Meine Schwester heiratete mit 25, bekam ein Jahr später eine wunderschöne kleine Tochter und jeden Tag wenn ich Facebook öffnete schien eine andere Freundin zu verkünden, das sie schwanger sei oder heiraten würde. Unterdessen stand ich am Rand, schaute zu wie sich das Karussell namens Leben drehte und ich war irgendwann rausgeschmissen worden, ohne es zu merken. So fühlte es sich zumindest an. Das Leben schien unfair zu sein. Ich war frustriert und traurig.

Ich erlebte eine gescheiterte Beziehung nach der anderen, jeder Prinz entpuppte sich nach kurzer Zeit als Arschloch, und eine gescheiterte Verlobung und viele Tränen später entschloss ich mich, mich auf mich zu konzentrieren und an mir zu arbeiten.

Ich hatte dieses Visionboard gebastelt, von welchem in der berühmten Dokumentation “the Secret” die Rede ist (absolute Empfehlung!) dort pinnt man alles hin, was man für die Zukunft visualisiert und einmal erreichen möchte. Manchmal wollte ich dieses Ding zerstören. Mal hatte ich Fantasien, es mit voller Wucht auf den Boden zu schlagen, mal wollte ich jedes Foto einzeln verbrennen. Hab ich nie gemacht. Gott sei dank. Das Board habe ich immernoch.

Ich bin noch nicht ganz am Ziel angekommen, aber dies sind die Dinge, die ich getan habe und an denen ich gearbeitet habe, um meinen Blickwinkel wieder in die richtige Richtung zu lenken, eine positivere Denkensweise anzunehmen und mein Leben genauso so zu lieben, wie es ist:

  • Wenn man traurig ist und sich auf die Unzufriedenheit fokussiert, verpasst man den Zauber des hier und jetzt. Ich versuche dankbar zu sein für alles was ich heute habe, um für die Zukunft ein besserer Mensch zu sein
  • Bücher lesen. Ich habe mir damals einige Bücher bei Amazon bestellt, die sich mit diesen oder ähnlichen Themen beschäftigen und aufzeigen, warum alles gut ist, wie es heute ist.
  • Das Positive sehen. Obwohl ich eine große Familie habe mit vielen Cousins und Cousinen, die alle Kinder bekommen haben (wie sollte es auch anders sein?!) war ich nie in täglichem Kontakt mit den kleinen, da meine Familie nicht hier wohnt. Babys waren totales Neuland für mich. Durch meine kleine Schneeflocke hab ich jetzt die Chance, mir vieles von meiner Schwester abzugucken, von ihren Erfahrungen zu lernen und an der kleinen zu üben, wie man Windeln wechselt (schon ein bisschen ekelig hihi, man gut, dass ich das nicht machen muss! Und schon wieder was positives gefunden!
  • Kein anderer ist wie du, und kein anderes Leben ist wie deins. Mein Weg und meine Reise ist meine, und das hat seine Gründe und ist auch gut so, das Universum hat sich schon was dabei gedacht. Womit wir beim nächsten Punkt wären…
  • … das Leben hat einen Plan für mich. Ich war noch nie so gut im Vertrauen. Aber ich lerne noch heute täglich, dem Leben zu vertrauen. God doesn’t plant a desire in your heart that he won’t fulfill one day
  • Darüber sprechen. Ich habe viele meiner Gefühle geteilt mit Vertrauenspersonen, die genau wissen , wie ich mich fühle und deren Meinung und Ratschläge einen riesigen Stellenwert für mich haben. Am meisten hat mir geholfen wenn einfach jemand da war der gesagt hat: ich verstehe dich. Das hat schon gereicht, um mich besser zu fühlen.
  • der Weg ist das Ziel

Ich habe das Glück das ich sehr sehr viel von meinem Freund gelernt habe (den ich irgendwann auf dem Weg kennenlernte) und er meiner Einstellung und Sichtweise in vielen Dingen einen neuen Blickwinkel verliehen hat. Und auch dafür bin ich sehr dankbar. Vorher hab ich gedacht ich müsste einen Mann kennenlernen, der mir endlich alle meine Träume erfüllt. Da wusste ich noch nicht, dass es viel wertvoller wäre, jemanden zu treffen der mir nicht an aller erster Stelle ein Baby macht und mir einen Ring an den Finger steckt ( obwohl ich natürlich trotzdem hoffe, dass das irgendwann passiert) sondern jemanden der in erster Linie mich verändert, und zwar zum besseren. Damit ich der Mensch sein kann, den meine zukünftigen Kinder verdient haben.

Und bis dahin, hab ich mich entschlossen wieder ins Karussell einzusteigen. Und die Fahrt zu genießen.

Habt ihr ähnliche Gefühle gehabt oder seid durch etwas ähnliches gegangen? Wie geht ihr mit einem (noch) unerfüllten Kinderwunsch um? Teilt es mir in den Kommentaren mit 🙂

Beauty Must have: Urban Decay naked Paletten 

Ich liebe Urban Decay. Ganz besonders die Lidschatten. Um genau zu sein sind die Naked Paletten für mich nicht aus meinem Alltag wegzudenken. Zu den genauen Gründen komme ich gleich.
Für den Tag im Büro ist meine absolute Standard und Lieblingsfarbe auf den Augen Braun. Braun in sämtlichen Nuancen. Oder sagen wir: Erdtöne. Über die Jahre und nach viel herum experimentieren fühle ich mich persönlich damit am wohlsten. Braun wirkt natürlich und nicht fremd auf meinen Augen. Wenn ich Abends weggehe möchte ich meine Augen natürlich stärker betonen. Dann nehme ich gerne schwarz dazu und intensiviere den Look damit.

Die naked Paletten (1+2) haben eine Auswahl von hellen (highlighter) Farben bis hin zu schwarz. Dazwischen liegen wunderschöne Brauntöne, matt und glänzend, bei der einen eher gräuliche, silberne Töne (1) bei der anderen eher, braune, goldene Töne (2).

Somit kann ich meine besten Tages und abend Make-ups mit nur einer naked Palette bestreiten. Rein theoretisch bräuchte ich nur eine einzige Palette. Aber das kommt für Make up freaks wie mich natürlich nicht in Frage. Man muss ja schließlich jede Farbe auf dieser Welt besitzen 😉 aber wenn man mich auf eine einsame Insel schicken würde und ich dürfte mich für nur eine Palette entscheiden mit der ich für immer auskommen müsste, dann wäre es eine naked Palette von Urban Decay.
Hier meine top Gründe, warum Urban Decay im allgemeinen die für mich besten Lidschatten macht und warum ich die naked Paletten liebe:
– Ultra Hohe Pigmentierung (ich brauche wenig Produkt für hohe Deckkraft, die Farbe sieht auch aufgetragen genauso aus wie in der Palette)

– lange Haltbarkeit

– Konsistenz (leicht aufzutragen)

– Qualität (kein bröckeln, kein verlaufen)
Die naked Paletten sind für mich ein absolutes Must have und ihren Hype (der ja nun streng genommen schon seit einiger Zeit vorbei ist) absolut wert.

Ein Beauty Must have und auch jeden Euro Wert.

Und nein dieser Beitrag ist keine Kooperation mit Urban Decay. I wish! Haha. Das bedeutet ich werde für diesen post weder bezahlt, noch habe ich die Produkte zur Verfügung gestellt bekommen. Ich habe sie selber gekauft und empfehle dieses Produkt hier aus freien Stücken. Es ist einfach meine ehrliche, persönliche Meinung und da kann ich was Make up angeht schonmal ziemlich leidenschaftlich werden.

Solltet ihr in der Zukunft hier gesponserte Artikel lesen, werde ich diese deutlich und für euch transparent als solche kennzeichnen. 

Wenn der Partner bereits ein Kind hat 

Mein Freund hat einen Sohn. Wenn man sich vorher nie mit dem Gedanken beschäftigt hat, das man sozusagen eines Tages mal eine Stiefmama werden könnte, muss man diese Information erstmal verdauen. So war es zumindest bei mir. 

Bevor ich meinen Freund kannte, war für mich klar: ich möchte ungern eine Beziehung mit jemandem, der schon Kinder hat. Das hatte verschiedene Gründe: gemeinsam mit einem Partner Kinder zu zeugen, das bedeutet in meinem Kopf die pure Liebe zwischen zwei Menschen. Ein Kind bindet für immer aneinander. Ständig müsste ich mir die Frage stellen, liebt er die Mutter seines Kindes vielleicht noch? Entscheidet man sich einiges Tages, trotz aller Differenzen dazu, es noch einmal miteinander zu versuchen? Für das Kind? Bekanntlich meinen ja einige Menschen, man müsse zusammen sein als Mama und Papa, weil es für das Kind das beste ist. 

Aber noch viel schlimmer und warum ich das nie wollte: da wäre eine Frau die meinem Freund etwas gegeben hat, was er von mir nicht hat. Neues Leben, das Produkt der liebe, das größte Geschenk auf der Welt. Die Erfahrung schweißt zusammen. Der Tag an dem du zum ersten Mal Mama / Papa wirst. Die Reise dahin. Die Liebe zu dem Kind. Wenn ich mit meinem Freund eines Tages Kinder bekomme, hätte er es schon einmal erlebt. Er hätte das Geschenk bereits einmal erhalten. Er weiß wie man ein Papa ist, er hat diese Erfahrung bereits mit einer anderen Frau geteilt. Nein, so etwas wollte ich nicht. Ich wollte die einzige und erste Frau sein, die das mit meinem Freund teilt, wenn es soweit wäre. Das war meine Einstellung wenn man mich, bevor ich meinen Freund kannte, gefragt hätte, was ich zu dem Thema denke. 

Damals hätte ich mir noch nicht vorstellen können, dass jemand so offen damit umgeht, dass ich sehr gut damit klarkommen würde. Der Sohn meines Freundes ist 7 Jahre alt. Und sein ein und alles. Warum ich damit umgehen kann und von Anfang an kein Problem damit hatte? Wegen der Art und Weise, wie mein Freund damit umgeht. Er und ich reden sehr viel. Wir diskutieren alles aus, wir versuchen den anderen immer zu verstehen. Von Anfang an war er sehr offen und transparent mit dem Thema. Und das wichtigste, er hat nie ein Geheimnis daraus gemacht wie er und die Mutter seines Kindes miteinander umgehen, was sie für Ein Verhältnis haben und wie sie als Eltern funktionieren. 

Wir haben auch bis heute nie aufgehört darüber zu sprechen. Wir reden ständig darüber. Selbstverständlich ist sein Sohn ein fester Bestandteil seines täglichen Lebens und somit auch meines. 

Wenn mir diesbezüglich etwas auf der Seele liegt, sprechen wir darüber, wenn ich Fragen habe, sprechen wir darüber. Und es gibt nichts, was unbeantwortet bleibt oder wo mich mein Freund nicht mit einbezieht. Aber auch die Liebe und das Verständnis, das wir uns entgegenbringen trägt einen großen Teil dazu bei. 

Ja ich Hatte sehr viele Fragen, besonders am Anfang. Und ja ich hatte Bedenken, aber mein Freund hat mir das alles abgenommen und tut es noch, jeden Tag. 

Auf dieser Reise mit ihm habe ich besonders eines realisiert: ohne seine Vergangenheit, ohne seinen Sohn, ohne diese Erfahrung, wäre mein Freund nicht der Mann, der er heute ist. Der Fakt das er Vater ist, und alles was er sich entschieden hat für diesen kleinen Menschen zu tun, ist einer der größten Gründe warum ich ihn liebe und als Menschen schätze. 

Mein Freund hat mir von seiner Reise als Papa erzählt, natürlich. Und einer der vielen Dinge die ich nie vergessen werde waren die Worte: das Leben erfüllt einem nicht immer alle wünsche genauso, wie wir sie uns vorgestellt haben, manchmal bekommen wir Geschenke, aber anders verpackt, als wir es erwartet haben. Dennoch ist es ein Geschenk. Und da ist mir klar geworden, das nicht nur er sein Geschenk anders bekommen hat als erwartet, sondern auch ich. 

Wir werden noch einige challenges bewältigen müssen, mein Freund und ich. Aber ich habe keine Zweifel daran, das wir das meistern werden, wie alles andere auch.